Counter

Besucher:512349
Heute:22
Online:1
 

 

Der Link zur NRWSPD

 

Unterwegs mit Thomas Eiskirch im Bochumer Norden

Kommunalpolitik

Ein Tag mit dem Oberbürgermeisterkandidat aus Sicht eines SPD Mitglieds

Da steh ich nun um 10 Uhr morgens auf dem Remondis Gelände in Bochum Gerthe und warte mit Susanne, Svenja, Henry, Alexander und Christof auf unseren Kandidaten Thomas Eiskirch für die Oberbürgermeisterwahl um eine Tour durch den Bochumer Norden zu machen. Die kleine Verspätung war avisiert und entschuldigt. Lässige Jeans, weißes Hemd ohne Krawatte, dazu ein blaues Sakko. Thomas wirkt auf den ersten Blick bürgernah und sympathisch.

 

In gewohnt offener Art kommt Thomas auf uns zu, begrüßt neben uns auch die Herren Klaus Erlenbach und Michael Zolda aus der Geschäftsleitung der Fa. Remondis. Eine kleine Power-Point Präsentation bringt uns die Firmenstruktur und deren Wachstumsstrategie näher.

Thomas kennt sich aus. Hat sich in seiner langen politischen Kariere mit dem Thema Wirtschaft, Energie und Recycling oft beschäftigt. Er zeigt Kompetenz. Die Interessen der Bochumer Bürger und des Unternehmens werden kurz angesprochen. Es geht heute nur um erste Eindrücke.

Als zweiten Ort der Bezirksbegehung steht der Besuch der Anne-Frank-Realschule und des Heinrich-von-Kleist-Gymnasium auf der Tagesordnung. Frau Krebs-Schmid und Herr Buda begrüßen uns im gemeinsamen Gebäude des Schulzentrum Gerthe.

Bei einem Rundgang ist schnell klar, dass der Zustand katastrophal ist. Jeder von uns erkennt Mobiliar aus seiner eigenen Schulzeit wieder, die zum Teil über 30 Jahre her ist. Thomas saugt die Eindrücke auf, verspricht nichts. Kann er auch nicht. Zeigt aber Möglichkeiten auf, die positiv stimmen. Genauso positiv, wie die kreativen Gemälde mit Ihren positiven Aussagen in den Fluren der Schulen.

Im Mittelpunkt steht  das anschließende Gespräch in der Mensa mit einigen Schülerinnen und Schülern. Statt Genörgel gibt es  seitens der Schüler viel Positives über Ihre Schulen zu berichten. Hier wird Miteinander, gemeinsames Lernen und die Nutzung von Möglichkeiten großgeschrieben.

Thomas erklärt in einfachen Worten die schon angesprochen Möglichkeiten von Investitionen an Bochumer Schulen.. Kurz zeigt er seinen Werdegang in der SPD auf. Sieht sich auch nicht unbedingt als Vorbild, denn er ermutigt alle zu einem Abschluss, den er bekanntlich nicht hat. Völlig egal, er überzeugt, erreicht die Jugend. Er steckt sie mit seiner Leidenschaft für Politik an.

 

Weiter geht’s. Gemeinsames Mittagessen mit Werner Fuhrmann, Gewerkstatt gGmbH. Wir sitzen bei schönem Wetter draußen und genießen aus einer kleinen Speiskarte leckere Gerichte. Muss ich mir merken…

 „Die Gewerkstatt gGmbH ist eine freie und unabhängige Organisation, die sich als gemeinnützige Gesellschaft organisiert hat, um Qualifizierung, Weiterbildung, Beschäftigung und Vermittlung für besonders benachteiligte Personengruppen des Arbeitsmarktes zu konzipieren, initiieren und durchzuführen.“  Auch hier reicht die Zeit nicht, um tiefer in Gespräche einzutauchen. Der Tag ist vorangeschritten.

Nächster Halt ist das Amtshaus Harpen. Ein komplexes Thema im Bochumer Norden. Wie viele andere auch…

Thomas ist beeindruckt von dem Engagement des „Bürgerzentrum Amtshaus Harpen e.V.“  Eigentlich eine Erfolgsstory, aber auch leider noch kein Happy End in Sicht. Auch hier wirkt Thomas kompetent, verständnisvoll und hoch interessiert an den Informationen, die Christof Wieschemann uns gibt.

 

Zum Abschluss gibt es ein Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in Kornharpen. Wir besuchen „den kleinsten Tante Emma Laden“. Eigentlich nur einen Rewe Markt in der Ladenzeile Grüner Weg. Nur ein Rewe Markt?  Nein. Es ist ein besonderer Laden, der auf Grund seiner Größe von 150 qm nicht mit den anderen mithalten kann. Thema: Probleme des Einzelhandel.

Thomas macht sich ein Bild vor Ort. Spricht zwischen Quark und Fleischtheke mit dem Inhaber des Familienunternehmens. Es geht um Mindestlohn, Ladenöffnungszeiten und Preispolitik der großen Ketten.

Es ist bereits kurz vor 17 Uhr als man sich verabschiedet. Thomas hat weitere Termine. Ich ziehe mit diesem Bericht ein Fazit. Kann ich das überhaupt? Eher nicht. Bleibt mir nur noch ein Dank an Susanne Mantesberg zu richten, die einen tollen Tag organisiert hat und bedanke mich bei allen die uns vorbeischauen ließen.

Eines bleibt  auf jeden Fall bei mir hängen:

Thomas ist auch auf dem zweiten Blick bürgernah, kompetent und sympathisch.

Andreas Stuke, OV Gerthe